Kanalsanierung

Häufig wird eine Sanierung des Kanals notwendig. Wir zeigen, was beim Thema Kanalsanierung wichtig ist.

Wenn es ein schwerwiegendes Problem mit einem Abwasserkanal gibt, kann es nötig sein, diesen Kanal zu sanieren.

 

Meist müssen bei einer Kanalsanierung die Kanäle freigelegt werden. Doch mittlerweile gibt es auch Methoden die von innerhalb des Kanals ausgeführt werden können.

 

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen das Thema Kanalsanierung noch einmal genauer vor:

Als Kanalsanierung wird die Wiederinstandsetzung von Rohrleitungen bezeichnet, die unterirdisch verlegt sind. Diese Rohre dienen in der Regel der Entsorgung von Abwässern.


Generell wird die Verfahrenstechnik der Kanalsanierung in drei Gruppen eingeteilt: die Erneuerung, die Reparatur und die Renovierung der Abwasserrohre.

 

Eine exakte Normierung der Sanierungstechniken wurde von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfälle e.V. (DWA) vorgenommen.

 

Eine Sanierung der Rohre wird in der Regel nach dem so genannten No-Dig-Verfahren durchgeführt. Dabei muss die Oberfläche der Rohre nicht aufgegraben werden, sondern es werden vorhandene Einstiegsöffnungen für die Kanalsanierung genutzt.

Verfahren bei der Kanalsanierung

Für die Kanalsanierung gibt es unterschiedliche mögliche Verfahren. Nach DIN 31051 zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes und der Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes von Kanalisationen gehört zu den Maßnahmen die Inspektion, Wartung und Schadensbehebung durch Reparatur, Sanierung oder Erneuerung.

 

Beim Reparaturverfahren werden örtlich begrenzte Schäden behoben. Dazu gehören zum Beispiel radiale oder axial aufgetretene Risse in den Rohren oder undichte Muffen. Wichtig ist eine sorgfältige Durchführung der Reparaturen, um keine neuen Schäden entstehen zu lassen.

 

Ein weiteres Verfahren der Kanalsanierung ist das Renovierungsverfahren, bei dem Schäden vorgebeugt werden und örtlich begrenzte, sich wiederholende Schäden behoben werden. Bei diesem Verfahren können sowohl einzelne, als auch mehrere, hintereinander liegende Kanalabschnitte in einem Arbeitsgang renoviert werden.

 

Beim Erneuerungsverfahren (hier entstehen die höchsten Kosten der Kanalsanierung) wird entweder eine grabenlose oder eine offene Bauweise eingesetzt, wobei die offene Bauweise zum konventionellen Rohrleitungstiefbau gehört. Bei diesem Verfahren werden die Rohre entweder entfernt und anschließend erneuert oder ohne das Entfernen der alten Leitung erneuert.

 

Kommt eine grabenlose Arbeitsweise zum Einsatz, wird entweder das Pipe-Eating-Verfahren oder das Berstlining-Verfahren eingesetzt.

Kanalsanierung – für eine längere Lebensdauer

Sinn und Nutzen einer Kanalsanierung ist in erster Linie die Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit der Rohre und die Verlängerung von deren Lebensdauer. Dies ist wichtig, um die Funktion und den Betrieb des Abwasserkanalsystems aufrecht zu erhalten.

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