Mit Klärgruben werden klassischer Weise Abwasser behandelt. Dabei lassen sich Klärgruben am besten auf dem eigenen Grundstück - etwa im Garten - einbauen. Sie werden in der Regel im Boden versenkt, sodass sie von außen nicht mehr sichtbar sind.
Dabei haben Klärgruben beim Einbau einen besonderen Vorteil: Sie bestehen zumeist aus einem zusammenhängenden Behälter. Das heißt, Klärgruben werden in einem Stück geliefert und können direkt in dem dafür vorgesehen Erdloch versenkt werden.
Doch wie funktionieren Klärgruben?
Das komplette Abwasser (Abwassertechnik) wird in die Klärgrube geleitet und die ungelösten Anteile können sich am Boden absetzen. Das überschüssige Wasser wird nach und nach von einem Spezialunternehmen abgesaugt. Dies geschieht meist per LKW. Entweder wird das überschüssige Wasser, welches sich nach der Absaugung in dem LKW befindet, aus den Klärgruben in ein Gewässer geleitet oder es soll versickern.
Klärgruben wurden bis zur Wiedervereinigung vor allem in Ostdeutschland eingesetzt um Abwasser zu behandeln. Doch nicht nur dort. Häufig besitzen auch Industriebetriebe eine Klärgrube oder Wohnhäuser, für die sich ein Anschluss an das Kanalsystem nicht lohnen. So entfallen auch die Kosten für eine Kanalsanierung.
Insgesamt haben Klärgruben die unterschiedlichsten Formen. Beliebt sind dabei Klärgruben mit drei Kammern. Häufig wird in neueren Gruben das Wasser sogar anaerob - durch Lebewesen, die keinen Sauerstoff benötigen - zersetzt. Das bedeutet, dass keine Kotreste oder Reste von Klopapier in der Klärgrube übrigbleiben. Das führt zu einer sehr guten Reinigungsleistung.
Manchmal wird anstatt Klärgrube auch der Begriff Sickergrube verwendet.
Beim Einbau einer Klärgrube sollten verschiedene Punkte beachtet werden:
Worauf Sie beim Einbau der Klärgrube noch achten müssen:
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