Möglichkeiten der Rohrsanierung

Bei beschädigten Rohren wird eine Rohrsanierung nötig. Wir haben einige Tipps für Sie recherchiert.

Bei einer Rohrsanierung werden unterirdisch verlegte Abwasserrohre (Abwassertechnik und Rohrreinigung) entweder repariert, renoviert oder erneuert.

Das Verfahren kann entweder über einen Kanal durch das Aufgraben der Oberfläche oder grabenlos durchgeführt werden.

 

Generell hat die Rohrsanierung neben der Instandhaltung und Ausbesserung der Abwasserrohre zahlreiche Funktionen. Sie umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zum Erhalt und zur Erneuerung aller unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen, und wird in erster Linie eingesetzt, um Altersdefekte und -schäden von Abwasserkanälen und Rohrleitungen zu beheben.

Nachhaltigkeit und Schutz durch Rohrsanierung

Mit Hilfe der Rohrsanierung können Rohre zum einen gegen die Infiltration von Grundwasser abgedichtet und zum anderen vor der Exfiltration, also dem Auslaufen des Abwassers geschützt werden. Außerdem vermag das Verfahren der Rohrsanierung teilweise die Standsicherheit der Rohre wiederherzustellen, die Korrosion zu stoppen und den hydraulischen Verlust zu verringern.

 

Generell kann durch das Sanierungsverfahren die Lebensdauer der Rohre verlängert, und die Funktionstüchtigkeit des gesamten Abwasserrohrsystems erhalten werden.

 

Um einen qualitativ hochwertigen und sicheren Ablauf der Rohrsanierung zu gewährleisten, wurden in Deutschland zahlreiche Merkblätter und Regelwerke für die Durchführung der Verfahren entwickelt. Den wichtigsten Maßstab für die fehlerlose Durchführung des technischen Verfahrens liefern die DIN-EN-Normen und die Arbeits- und Merkblätter der Abwassertechnischen Vereinigung – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (ATV-DVWK).

Grabenlose Rohrsanierung – der sanfte Weg

Die grabenlose Sanierung von Rohren weist im Vergleich zur offenen Sanierung zahlreiche Vorteile auf. Der wichtigste Pluspunkt der grabenlosen Rohrsanierung ist das Entfallen von Straßenaufbrüchen. Gehwege und Straßen werden bei diesem Verfahren nicht aufgerissen, wodurch auch die Anwohner weniger durch Baulärm und Staub belastet werden. Außerdem werden auch die Baumwurzeln geschont, weil keine größeren Bodenmassen ausgehoben werden müssen.

 

Die wichtigsten Verfahren der grabenlosen Sanierungstechnik sind das sogenannte Schlauchlining, das Rohrstranglining, das Berstlining, das Close-Fit-Verfahren, der Partielle Liner und das Pipe-Eating-Verfahren. So können zum Beispiel mit dem partiellen Liner undichte Muffen, Risse und Korrosionsschäden repariert werden.

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